BibleWorks 10

Autor der Rezension: Prof. Dr. Thomas Hieke

Erstellt: Juni 2015

Bunt und besser – BibleWorks, die Zehnte

Noch immer – oder wieder – ist BibleWorks die „premier original languages Bible software program for Biblical exegesis and research“ (Homepage). In der zehnten Version, die 2015 auf den Markt gekommen ist, wird diese großartige und in der Bibelwissenschaft sehr bekannte Software noch weiter ausgefeilt und verfeinert.

Eine grundlegende Einführung zu BibleWorks, basierend auf der Version 7, findet sich hier. In Version 8 (von 2009) und Version 9 (von 2011) sind weitere Besonderheiten hinzugekommen, die in Version 10 natürlich auch zur Verfügung stehen. Im Folgenden werden diese „Grundkenntnisse“ über BibleWorks vorausgesetzt und das Augenmerk auf die Neuigkeiten gerichtet, die BibleWorks 10 bietet. Weitere und detailliertere Informationen bietet die Website www.bibleworks.com in englischer Sprache.

Upgrade – Textkritische Apparate

Lohnt sich das Upgrade, der Aufstieg von BibleWorks 9 auf BibleWorks 10? Mit einem Wort: Ja! Schnell wird man die hier gebotenen neuen Funktionen und Inhalte nicht mehr missen wollen. Für die Bibelwissenschaft von besonderer Bedeutung ist die Einbindung der textkritischen Apparate, die nun erstmals auch in BibleWorks zur Verfügung stehen. Konkret sieht das so aus, dass man zur Grundversion von BibleWorks 10 das „Stuttgart Original Language Module“ dazukaufen muss. Dieses Modul gibt es jeweils separat für Neues Testament (SOLN) und Altes Testament (SOLO) sowie in einer preisgünstigeren Kombination (SOLM) aus beiden. Folgende Inhalte werden darin zur Nutzung in BibleWorks 10 zur Verfügung gestellt:

SOLN: Nestle-Aland Greek New Testament (28. Auflage mit textkritischem Apparat und morphologischer Analyse); Barclay M. Newman, Jr., A Concise Greek-English Dictionary of the New Testament; Bruce Metzger, A Textual Commentary on the Greek New Testament; Biblia Sacra Iuxta Vulgatam Versionem (Latin Vulgate 2013; mit textkritischem Apparat); Rudolf Kassühlke, Kleines Wörterbuch zum Neuen Testament (griechisch-deutsch). Demnächst werden als Update nachgeliefert: Thomasevangelium, United Bible Societies Greek New Testament (5th edition) with apparatus.

SOLO: Biblia Hebraica Stuttgartensia (4. Auflage); Biblia Sacra Iuxta Vulgatam Versionem (Latin Vulgate 2013; mit textkritischem Apparat; Septuaginta in der Ausgabe von A. Rahlfs und R. Hanhart (mit morphologischer Analyse); A Greek-English Lexicon of the Septuagint, Volumes 1 & 2 (Lust, Eynikel, Hauspie, Chamberlain); demnächst wird als Update nachgeliefert: Biblia Hebraica Quinta.

Das SOLM-Modul fasst SOLN und SOLO zusammen. Alle diese Module sind nur mit BibleWorks 10 zu benutzen, nicht mit älteren Versionen. Weitere neue Features und Inhalte werden im Folgenden beschrieben.

Download und Installation

Erstmals wird BibleWorks zum Erwerb auch per Download zur Verfügung gestellt. Bestellt man also online über die BibleWorks-Website, so erhält man nach der Bezahlung einen Link und einen Code, über die eine iso-Datei heruntergeladen werden kann. Sie hat eine Größe von 18 GB, so dass eine schnelle und sichere Internet-Verbindung Voraussetzung ist. Mit dem kostenlos aus dem Internet zu beziehenden Programm „Virtual Clone Drive“ startet man die iso-Datei (Windows 7); unter Windows 8 kann die iso-Datei ohne Zusatzprogramm ausgeführt werden. Man erhält dann ein virtuelles Laufwerk. Dort findet man die Datei „setup.exe“, die mit Rechtsklick und Auswahl „Als Administrator ausführen“ gestartet wird. Die Installation muss also im „Administrator-Modus“ (erfordert entsprechende Rechte) ausgeführt werden. Alternativ zum Download kann man sich auch (gegen Versandkosten) einen USB-Stick zur Installation zuschicken lassen. Die große Datenmenge bezieht sich v.a. auf die in BW10 eingebetteten Bilder von Handschriften, von Satellitenaufnahmen des Heiligen Landes und Fotos aus dem Heiligen Land.

Während der Installation muss man den Produktcode sowie eventuelle Freischaltcodes für zusätzlich erworbene Module (z.B. SOLM) eingeben. Die Aktivierung des Produkts erfolgt dann über das Internet. Die Installation läuft in der Regel problemlos ab; sollte es Schwierigkeiten geben, hilft der (englischsprachige) Support (s.u.) bereitwillig weiter.

Falls man von BibleWorks 9 (oder einer noch älteren Version) aufsteigt, sollte das alte Programm vorher deinstalliert werden. Nach Installation von BibleWorks 10 gibt es keine Deinstallationsfunktion mehr für die alte Programmversion. Man kann aber, sobald BibleWorks 10 stabil läuft, den Ordner der alten Fassung im „Programme“-Ordner manuell löschen. Das „Upgrade“ bezieht sich also nur auf den günstigeren Preis, den man bekommt, wenn man eine BibleWorks 9-Lizenz nachweisen kann. Installiert wird dann eine vollständig neue Gesamtversion von BibleWorks 10.

Neues Erscheinungsbild

Nach dem Programmstart, der schneller läuft als in BibleWorks 9, überrascht „die Zehnte“ mit einem modifizierten Layout und kräftigen Farben. Es gibt mehrere Farbschemata zur Auswahl, die auch noch individuell verändert werden können. Im Beispiel unten wurde das eher unscheinbar-graue „BibleWorks Default“ in „Dark Blue“ geändert. Darüber hinaus besteht nun die Möglichkeit, den Gesamtbildschirm des Programms zu skalieren. Über das Menü „View“ und den Punkt „Scaling“ kann man eine Prozentzahl über 100 wählen und so die Anzeige stark vergrößern. Das ist hilfreich, wenn man den BibleWorks-Bildschirm über einen Projektor (Beamer) zeigen oder wenn man BibleWorks auf einem kleineren Tablet mit Windows-Betriebssystem verwenden will. Für solche Anwendungen ist das normale BibleWorks-Layout (100%) zu kleinteilig (die Schriften sind zu klein und die Schaltflächen für eine Touch-Bedienung zu winzig). Durch Skalieren auf 150% oder gar 200% wird alles größer (um den Preis natürlich, dass weniger Textmenge angezeigt werden kann). Nach dem Aufrufen der Skalierung verlangt das Programm die Eingabe eines Administratorpassworts. Durch Klick auf „Nein“ kann dies jedoch umgangen werden. Das Programm wird dann beendet und muss manuell neu gestartet werden; beim Hochfahren wird dann aber bereits die neu eingestellte Skalierung verwendet. Das klingt auf den ersten Blick umständlich und wäre wohl auch noch verbesserungsfähig. Aber im Grunde wird man rasch herausgefunden haben, welche Skalierung für das jeweilige Gerät und die eigene Perspektive am geeignetsten ist, und diese Einstellung behält man dann bei.

Im Beispiel unten wurde der Bildschirm auf 150% vergrößert. Wer das Erscheinungsbild noch weiter verändern will, kann mit einem neuen Menü die „Windows layout options“ aufrufen (die erste von vier Schaltflächen in der rechten oberen Ecke: drei waagrechte Striche untereinander). Hiermit können einzelne Fenster ein- und ausgeschaltet werden.

(Bitte auf das Bild klicken, um es zu vergrößern.)

(Bitte auf das Bild klicken, um es zu vergrößern.)

An diesem Screenshot lassen sich eine Reihe weiterer interessanter Neuigkeiten von BibleWorks 10 zeigen.

Weitere wichtige neue Features und Inhalte

Fenster mit neuen Funktionen

Wie schon BibleWorks 9, bietet auch die zehnte Version ein zweites „analysis window“, das sich ein- und ausschalten lässt. In obigem Beispiel werden die beiden Analysefenster wie folgt belegt: Gleich rechts neben dem „browse window“, das den Vers Jes 42,6 in den Versionen Einheitsübersetzung (EIN), Elberfelder Bibel (ELB), Septuaginta (BGT), Masoretischem Text (WTT) und Vulgata (VUL) zeigt, wird im ersten „analysis window“ der masoretische Text und der Eintrag des textkritischen Apparats zu Jes 42,6 aus der Biblia Hebraica Stuttgartensia (BHS) gezeigt. Mit Klick auf „key“ werden die zahlreichen Abkürzungen und Symbole erklärt. Klickt man auf „Expand“, wird ein neues, größeres Fenster mit dem Inhalt des Apparats geöffnet. Im zweiten „analysis window“ wird unter dem Reiter „Leningrad“ ein Farbbildabschnitt aus der Handschrift gezeigt, die der BHS zugrunde liegt: der aus dem Jahre 1009 n. Chr. stammende Codex Firkowitsch B19A, der in Sankt Petersburg aufbewahrt wird und daher in der Forschung den früheren Namen dieser Stadt aus dem 20. Jh. trägt: „Codex Leningradensis“. Für eine intensive Arbeit am hebräischen Text ist der Blick auf die Handschrift sehr lehrreich, denn über die reine Abfolge der Buchstaben hinaus, die ja auch vom „browse window“ geboten wird, ist die grafische Anordnung des Textes in dieser bedeutenden Handschrift eindrucksvoll, instruktiv und bedeutsam für die Interpretation.

Mit den Handschriften ist hier ein wichtiger Anfang gemacht, der noch weiter ausgebaut werden kann, soll und wird. Schon in BibleWorks 9 wurden ja mehrere griechische Handschriften des Neuen Testaments geboten; das BibleWorks Manuscript Project wird in BibleWorks 10 fortgesetzt.

Im (zweiten) Analysis Window gibt es nun den neuen Reiter „Forms“. In diesem Fenster werden die vorkommenden Formen des jeweiligen Lemmas, auf dem der Cursor im Browse Window steht, angezeigt – zusammen mit dem morphologischen Code und der Statistik. Im Beispiel unten ist das fragliche Wort  בְרִית, „Bund“ in Jes 42,6. Die Formenstatistik zeigt, in welchen Varianten (z.B. absolutus/constructus oder ohne bzw. mit Suffix) dieses Wort wie häufig vorkommt. Zusätzlich wird noch zwischen Formen mit und solchen ohne Dageš im Buchstaben bet unterschieden.

(Bitte auf das Bild klicken, um es zu vergrößern.)

(Bitte auf das Bild klicken, um es zu vergrößern.)

Inhalte

Als ein Beispiel für einen weiteren wichtigen neuen Inhalt von BibleWorks 10 sei die Ausgabe der hebräischen Sirach-Fragmente erwähnt. Der Text wurde folgendem Werk entnommen: Peters, Norbert, Liber Iesu Filii Sirach sive Ecclesiasticus hebraice secundum codices nuper repertos vocalibus adornatus addita versione latina cum glossaria hebraico-latino, Freiburg: Herder 1905. Die elektronische Verarbeitung sowie die morphologische Analyse wurden von Renate Egger-Wenzel und Ingrid Krammer besorgt (copyright 2014). Fährt man mit der Maus auf die Abkürzung für die Sirach-Ausgabe (SIRT: Text, SIRM: Morphologie), so erhält man im „analysis window“ (Reiter „Analysis“) Informationen zur Herkunft von Text und Daten sowie einen Link zu einer PDF-Datei mit 358 Seiten, in der die morphologische Analyse der hebräischen Sirach-Fragmente dargestellt und in Fußnoten begründet wird.

Ähnlich wichtig ist die Hinzufügung der „New English Translation of the Septuagint“ (NETS; A. Pietersma; B.G. Wright, eds.; Oxford University Press), Stand 2007. Für deutschsprachige Nutzerinnen und Nutzer wäre natürlich noch die „Septuaginta deutsch“ wünschenswert, doch die ist derzeit nur über das Programm MFChi als Modul von der Deutschen Bibelgesellschaft erhältlich.

Ein weiterer neuer Inhalt ist der Samaritanische Pentateuch (SMP) nach der Ausgabe von August Freiherrn von Gall (Verlag Alfred Töpelmann, Gießen 1918), jedoch ohne den textkritischen Apparat. Dabei wurden auch die Klammersetzungen entfernt und die Passage Ex 30,1-9, die in der gedruckten Ausgabe zwischen Ex 26,35 und 26,36 steht, wurde an die übliche Stelle versetzt. Zum Vergleichen gibt es eine Ausgabe des unpunktierten „masoretischen“ Konsonantentextes des Pentateuch (WTTSMP): Gegenüber dem „normalen“ Text der BHS (WTT) wurden alle Vokalisations- und Kantillationszeichen (bis auf den Maqqef) entfernt, sin und schin wurden zu einem Zeichen vereint (ohne den Punkt). Petucha und Setuma wurden ebenfalls entfernt. – Eine weitere unpunktierte Ausgabe ist UWTT: Hierin ist die gesamte Hebräische Bibel (Tanak) enthalten (inklusive von Setuma und Petucha).

Die Leidener Peschitta-Ausgabe (The Peshitta Foundation c/o Leiden University Institute for Religious Studies, 2012) wurde in folgenden Varianten aufgenommen: in Estrangelo-Schrift (LPE), in hebräischen Lettern (LPEH), Alternativtexte bei bestimmten Büchern (LPEA), ebenfalls in einer Variante mit hebräischen Lettern (LPEAH). In der BibleWorks-Ausgabe wurden der Brief des Baruch und die Baruch-Apokalypse in „2 Baruch“ (2Ba) aufgenommen. Die Alternativtexte betreffen ferner das Buch Tobit, die Oratio Manasse, das erste Makkabäerbuch, die syrischen Psalmen 152-155, die als „Kapitel 2-5“ unter „Psalm 151“ begegnen. Die syrische Esra-Apokalypse wird in LPE unter der Abkürzung Apr geführt.

Neu ist auch eine griechische Fassung des Thomas-Evangeliums (GTG) von Simon Gathercole. Fährt man mit der Maus im Browse Window auf die Abkürzung GTG, so zeigt das Analysis Window nähere Informationen und einen Link zu einer PDF-Datei, die den koptischen, griechischen und englischen Text sowie textkritische Anmerkungen enthält.

Schließlich sei neben einer Reihe weiterer moderner Übersetzungen die Bibelübersetzung der italienischen Bischofskonferenz (Conferenza Episcopale Italiana) von 1974 erwähnt (CEI74).

Mitgeliefert wird in BibleWorks 10 auch eine neue Hebräisch-Grammatik (in englischer Sprache): Essential Biblical Hebrew von Jan Verbruggen (2012). Damit kann man Bibelhebräisch lernen, da darin zahlreiche Übungsaufgaben geboten werden.

Ein weiterer neuer Inhalt, den BibleWorks 10 bietet, ist eine Sammlung von Fotos aus dem Heiligen Land.

Farben

In BibleWorks 10 wird viel mit Farben gearbeitet. Das gilt auch für das Feature „Morphology Color Tagging“: In den griechischen und hebräischen Textausgaben, die eine morphologische Analyse aufweisen, können bestimmte grammatikalische Phänomene farblich gekennzeichnet werden. Die Einstellungen werden auf folgende Weise erreicht: (1) im Browse Window durch Rechtsklick und Auswahl von „Open Morphology Color Settings“ oder (2) im Menü Tools > Options > General, Morphology Colors. Zunächst muss der Haken bei Enable Morphology Color Tagging gesetzt sein. Dann sind zunächst bei den gängigen „morphologischen“ Versionen (WTM, BNM, GNM) alle Verben (@v*) und Substantive (@n*) jeweils farblich gekennzeichnet. Man kann diese „default“-Einstellung nun verändern. Dazu sollte man sie zunächst mit „save as“ unter einem anderen Namen abspeichern. Das Dateiformat ist „mcl“. Dann kann man z.B. auch Adjektive (@a*) oder auch komplexere „Morphology codes“ in der jeweiligen Morphologie-Version farblich hervorheben lassen.

EPUB Reader

BibleWorks 10 hat nun auch einen EPUB Reader an Bord: Damit kann man alle eigenen elektronischen Bücher, die im epub-Format vorliegen, einbinden. Die Website von BibleWorks äußert jedoch gewisse Bedenken gegen eine allzu ausgeprägte Neigung, sich nur noch auf elektronische Bibliotheken zu verlassen (http://store.bibleworks.com/modules.html#BWebooks).

Ausgezeichneter Support

Ein Wort sei an dieser Stelle auch zum E-Mail-Support erwähnt: Unter service@bibleworks.com kann man sich in englischer Sprache mit seinem Anliegen an ein qualifiziertes Team wenden, das so schnell wie möglich antwortet und sehr hilfreiche, individuelle Ratschläge gibt und Lösungsvorschläge macht.

Bewertung

Schon bei BibleWorks 9 hat man sich gefragt, was an dieser Software noch verbessert werden kann, denn das Produkt war schon auf dieser Ebene recht ausgereift. BibleWorks 10 hat dennoch ein interessantes und hilfreiches Feintuning erreicht. Sicher, ein Grundproblem bleibt: BibleWorks ist so leistungsfähig und bietet so viele Einstellungs- und Arbeitsmöglichkeiten, dass die Bedienung eine Zeit der Einarbeitung und Gewöhnung erforderlich macht. Das ist hier jedoch ein Zeichen von Professionalität der Software. Die wichtigsten Funktionen sind einem geduldigen Benutzer nach kurzer Zeit sehr vertraut – und das Team von BibleWorks tat gut daran, das Layout und die wesentlichen Bedienungsschritte im Großen und Ganzen so zu belassen, wie man das seit Jahren gewohnt ist. Der zeitliche Abstand zwischen den Versionen ist erfreulich groß, und die jeweils gebotenen Neuerungen sind schnell erlernbar und bieten einen echten Fortschritt. Auch der jeweilige Einsteiger wird sich zurechtfinden; eine gewisse Hilfestellung können die auf dieser Website gebotenen Übersichten geben. BibleWorks selbst bietet auf seiner Website eine Fülle von Tutorials und Trainings in englischer Sprache an. Eine geduldige und intensive Einarbeitung in Form von Ausprobieren und Austausch mit anderen Benutzerinnen und Benutzern wird immer weiterführend sein. Sollte man an einem Punkt definitiv nicht weiterkommen, wird eine kurze Mail an den Service (s.o.) zur Lösung führen.

Insgesamt bleibt BibleWorks 10 ein sehr empfehlenswertes Produkt, das auch seinen Preis wert ist.